SEGURIS®

Zulassungsnummer: 027203-00
Produktbeschreibung
Produkttyp:Fungizid
Wirkstoff:125 g/l Isopyrazam (11,6 Gew.-%),,
90 g/l Epoxiconazol (8,3 Gew.-%),
Formulierung:Suspensionskonzentrat
Gefahrstoffeinstufung:GHS07 (Gesundheitsgefährdend)
GHS08 (Gesundheitsgefährdend)
GHS09 (Umweltgefährlich)
Abpackung
12 X 1 l Umkarton Art.Nr. 7490311
4 x 5 l Umkarton Art.Nr. 7490312
Wirkungsweise


Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe) Isopyrazam: C2 , Epoxiconazol: G1


SEGURIS ist ein Kombinationspräparat aus den Wirkstoffen Isopyrazam und Epoxiconazol.
Der Wirkstoff Isopyrazam gehört zur chemischen Gruppe der Pyrazol-Carboxamide. Er ist breit wirksam gegen wichtige Getreidekrankheiten. Isopyrazam weist vorwiegend protektive Eigenschaften auf, da der Wirkstoff überwiegend auf der Pflanzenoberfläche und in der Wachsschicht verbleibt. Isopyrazam erzielt dadurch eine hervorragende Dauerwirkung über mehrere Wochen. Durch die Aufnahme und Verlagerung werden auch kurative Effekte erzielt. Die Wirkung erfolgt über die Hemmung der Succinatdehydrogenase in der Mitochondrienatmung.
Der Wirkstoff Epoxiconazol gehört zur Gruppe der Triazole und greift in die Sterolbiosynthese der Pilze ein. Epoxiconazol dringt schnell über Blätter und Stängel in die grünen Pflanzenteile ein und wird in der Pflanze verlagert. Epoxiconazol wirkt vorbeugend (protektiv) und stoppt vorhandene Infektionen ab (kurativ). Ein bereits eingetretener Schaden kann jedoch durch den Einsatz von Epoxiconazol nicht mehr behoben werden. Die besten Bekämpfungserfolge werden bei protektivem Einsatz erzielt.

Aus Gründen des Resistenzmanagementes wurden in SEGURIS die nicht-kreuzresistenten Wirkstoffe Isopyrazam und Epoxiconazol kombiniert.
Generelle Empfehlungen zum Resistenzmanagement:
1. Fungizide aus der Wirkstoffgruppe der Carboxamide sollten generell in Mischung mit einem nicht-kreuzresistenten Wirkstoff eingesetzt werden.
2. Zwei Anwendungen carboxamidhaltiger Fungizide in der Kultur sind nicht zu überschreiten.
3. Carboxamidhaltige Fungizide sind infektionsbezogen, stadiengerecht und so früh (protektiv) wie möglich zu spritzen.
4. Fungizide sind gemäß Hersteller-Empfehlungen anzuwenden.
Aktueller Hinweis:
Bei der Anwendung von Wirkstoffen aus der chemischen Klasse der Carboxamide, zu denen auch Isopyrazam gehört, ist das Auftreten resistenter Biotypen nicht auszuschließen. Bei der Sprenkelkrankheit (Ramularia collo-cygni) wurden resistente Biotypen festgestellt, die zu Minderwirkung führen können. Zur Absicherung der Wirkung bitte die aktuellen Einsatzempfehlungen der Mischung von SEGURIS mit ZAKEO OPTI beachten. Für einen aufgrund von Resistenzbildung erlittenen Schaden übernimmt der Hersteller oder Vertreiber des Produktes keine Haftung.

WW7091: Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.



VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

PFLANZEN/OBJEKTE SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG
Roggen
Braunrost (Puccinia recondita)
Triticale
Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.), Braunrost (Puccinia recondita)
Gerste
Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Sprenkelkrankheit (Ramularia collo-cygni)
Weizen
Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Braunrost (Puccinia reconita), Gelbrost (Puccinia striiformis)

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW605-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
reduzierte Abstände: 50 % 5 m; 75 % *; 90 % *


(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
5 m


(NG342-1) Auf derselben Fläche innerhalb eines Kalenderjahres keine zusätzliche Anwendung von Mitteln, die den Wirkstoff Isopyrazam enthalten.

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzenerzeugnisse:Weizen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Septoria-Blattdürre (Septoria tritici), Braunrost (Puccinia reconita), Gelbrost (Puccinia striiformis)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH-Code: 30 - 69)
Anwendungszeitpunkt: Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: 100 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Gerste
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres), Sprenkelkrankheit (Ramularia collo-cygni)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Ende des Ähren-/Rispenschiebens: Ähre/Rispe vollständig sichtbar (BBCH-Code: 30 bis 59)
Anwendungszeitpunkt: Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: 100 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Roggen
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Braunrost (Puccinia recondita)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Ende der Blüte (BBCH-Code: 30 - 69)
Anwendungszeitpunkt: Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: 100 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)

Pflanzenerzeugnisse:Triticale
Schadorganismus/Zweckbestimmung:Echter Mehltau (Erysiphe graminis), Septoria-Arten (Septoria spp.), Braunrost (Puccinia recondita)
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Von Beginn des Schossens: Haupttrieb und Bestockungstriebe stark aufgerichtet, beginnen sich zu strecken: Ährenspitzen mind. 1 cm vom Bestockungsknoten entfernt bis Beginn der Blüte: Erste Staubgefäße werden sichtbar (BBCH-Code: 30 - 69)
Anwendungszeitpunkt: Ab Frühjahr bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome
Max. Zahl der Behandlungen: In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 1,0 l/ha
Wasseraufwandmenge: 100 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich. (F)


Mischbarkeit
SEGURIS ist mischbar mit Herbiziden (z.B. MCPA-haltigen Herbiziden), Fungiziden (z.B. Amistar Opti® bzw. ZAKEO® OPTI (je max. 1,5 l/ha), Insektiziden (z.B. LAMDEX® FORTE, PIRIMOR® GRANULAT oder Wachstumsreglern (z.B. ethephonhaltige Präparate (max. 0,5 l/ha)). Als Mikronährstoffdünger ist Mangansulfat und Bittersalz geprüft und kann bis BBCH 37 zugemischt werden.
Mischpartner in fester Form (z.B. LAMDEX FORTE, PIRIMOR GRANULAT, Mangansulfat, Bittersalz) werden als erstes Produkt in den Tank gegeben.
Mehrfachmischungen, sowie der Zusatz von Additiven und/ oder AHL werden nicht empfohlen.
Mischungen umgehend ausbringen. Standzeiten vermeiden. Während den Arbeitspausen das Rührwerk laufen lassen.
Gebrauchsanleitungen der Mischpartner sind zu beachten.
Für eventuelle negative Auswirkungen durch von uns nicht empfohlene Tankmischungen, insbesondere Mehrfachmischungen, haften wir nicht, da nicht alle in Betracht kommenden Mischungen geprüft werden können.
Bei Mischungen mit Insektiziden aus der Wirkstoffklasse der Pyrethroide ändert sich die Einstufung der Bienengefährlichkeit (Auflage NB6622 der Mischpartner beachten). Danach darf eine solche Mischung an blühenden Pflanzen und an Pflanzen, die von Bienen beflogen werden, nur noch abends nach dem täglichen Bienenflug bis 23.00 Uhr angewendet werden.
Pflanzenverträglichkeit
SEGURIS wird nach bisherigen Erfahrungen von allen Getreidearten und -sorten gut vertragen
Anwendungstechnik

ANSETZEN DER SPRITZBRÜHE

Tank mit der Hälfte der benötigten Wassermenge füllen. Rührwerk einschalten. Produkt vor dem Einfüllen kräftig schütteln! Produkt über das Einspülsieb oder direkt in den Tank geben. Entleerte Kanister sorgfältig ausspülen und Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. Tank mit Wasser auffüllen. Spritzflüssigkeit sofort nach dem Ansetzen bei laufendem Rührwerk ausbringen. Spritzflüssigkeitsreste sind zu vermeiden. Es ist nur so viel Spritzflüssigkeit anzusetzen, wie tatsächlich benötigt wird. Angesetzte Spritzflüssigkeit nicht für längere Zeit im Spritzfass stehen lassen. Ständige Kontrolle des Spritzflüssigkeitsverbrauches während der Arbeit in Bezug zur behandelten Fläche. Während der Fahrt und der Ausbringung Rührwerk laufen lassen.

AUSBRINGUNGSTECHNIK

Beim Ausbringen von SEGURIS ist auf eine gute, gleichmäßige Verteilung der Spritzbrühe zu achten.
Bewährte Wasseraufwandmenge in Getreide: 200-400 l/ha.

REINIGUNG

Nach Beendigung der Spritzung muss das Gerät sorgfältig gespült werden. Unvermeidliche anfallende Spritzflüssigkeitsreste im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der behandelten Fläche ausbringen. Behälter restlos entleeren, mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzbrühe beigeben. Die grobe Reinigung von Spritzen mit Wasser und Waschbürste auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Gewässer gelangen lassen.
Nachbau
Nach dem Einsatz von SEGURIS können alle Kulturen in der Fruchtfolge (auch bei vorzeitigem Umbruch) nachgebaut werden.
Umweltverhalten

NUTZORGANISMEN

(NB6641) Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).


(NN1001) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.


(NN1002) Das Mittel wird als nicht schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.


WASSERORGANISMEN

(NW262) Das Mittel ist giftig für Algen.


(NW264) Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.


(NW265) Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.


Anwenderschutz
(SB001) Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.


(SB005) Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten.


(SB010) Für Kinder unzugänglich aufbewahren.


(SB110) Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.


(SB166) Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen.


(SB199) Wenn das Produkt mittels an den Traktor angebauten, gezogenen oder selbstfahrenden Anwendungsgeräten ausgebracht wird, dann sind nur Fahrzeuge, die mit geschlossenen Überdruckkabinen (z. B. Kabinenkategorie 3, wenn keine Atemschutzgeräte oder partikelfiltrierenden Masken benötigt werden oder Kabinenkategorie 4, wenn gasdichter Atemschutz erforderlich ist (gemäß EN 15695-1 und -2)) ausgestattet sind, geeignet, um die persönliche Schutzausrüstung bei der Ausbringung zu ersetzen. Während aller anderen Tätigkeiten außerhalb der Kabine ist die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Um die Kontamination des Kabineninnenraumes zu vermeiden, ist es nicht erlaubt, die Kabine mit kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung zu betreten (diese sollte in einer entsprechenden Vorrichtung aufbewahrt werden). Kontaminierte Handschuhe sollten vor dem Ausziehen abgewaschen werden, beziehungsweise sollten die Hände vor Wiederbetreten der Kabine mit klarem Wasser gereinigt werden.


(SF264) Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Dabei sind lange Arbeitskleidung und festes Schuhwerk zu tragen.


(SS110) Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS530) Gesichtsschutz tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS610) Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS2101) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.


(SS2202) Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.


(SP001) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.


ERSTE HILFE

Einatmen: Person aus Gefahrenbereich entfernen. Person Frischluft zuführen und je nach Symptomatik Arzt konsultieren. Bei Bewußtlosigkeit in stabile Seitenlage bringen und ärztlichen Rat einholen. Atemstillstand - Gerätebeatmung notwendig.
Augenkontakt: Kontaktlinsen entfernen. Mit viel Wasser mehrere Minuten gründlich spülen, falls nötig, Arzt aufsuchen.
Hautkontakt: Mit viel Wasser und Seife gründlich waschen, verunreinigte, getränkte Kleidungsstücke unverzüglich entfernen, bei Hautreizung (Rötung etc.), Arzt konsultieren. Verschlucken: Mund gründlich mit Wasser spülen. Kein Erbrechen herbeiführen, viel Wasser zu trinken geben, sofort Arzt aufsuchen. Nie einer ohnmächtigen Person etwas durch den Mund einflößen. Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.