Mavrik®-Citro-Pack

Zulassungsnummer:
Produktbeschreibung
Produkttyp:Insektizid
Wirkstoff:240 g/l Tau-Fluvalinat (23,6 Gew.-%),
1.000 g/kg Wasserfreie Citronensäure
Formulierung:
Gefahrstoffeinstufung:GHS07
GHS09
Achtung
Abpackung
Artikelnummer
Wirkungsweise
Mavrik-Citro-Pack ist ein Kombinationspack aus 1 x 5 Liter Mavrik + 2 x 4 kg ADAMA-Citronensäure bzw. 5 x 1 Liter Mavrik + 5 x 1,6 ADAMA-Citronensäure speziell für den Einsatz von Mavrik im Raps. Mavrik ist ein Insektizid aus der Gruppe der Pyrethroide mit sicherer Kontakt- und Fraßwirkung. Damit wird ein sicherer Einsatz gegen beißende und saugende Schadinsekten ermöglicht. Das Produkt zeichnet sich durch eine gute Sofort- und anhaltende Dauerwirkung aus. Mavrik ist nicht schädigend für Bienen und kann deshalb auch während der Blüte (z. B. in Raps) eingesetzt werden. Der angetrocknete Spritzbelag hat eine gute Regenbeständigkeit. Mavrik entwickelt bereits bei niedrigen Temperaturen seine volle Wirkung. Eine frühzeitige Anwendung bei beginnendem Schädlingsbefall ist zu empfehlen. Aufgrund einer guten Dauerwirkung des Produktes können Schädlinge wirkungsvoll und anhaltend bekämpft werden.

Mavrik gehört zu den Pyrethroiden der Klasse I und weist somit noch gute Wirkungsgrade in der Bekämpfung auch der Rapsglanzkäfer auf, die gegen Pyrethroide der Klasse II resistent sind.

ADAMA-Citronensäure setzt den pH-Wert der Spritzbrühe herab. Dadurch wird die Löslichkeit verschiedener Tankmischungskomponenten, insbesondere beim Einsatz von Mavrik in Tankmischung mit borhaltigen Blattdüngern verbessert und die Spritzbrühe optimiert. Dies kann besonders bei niedrigen Wassertemperaturen und bei hartem Wasser, wie es auch bei Zugabe von Blattdüngern entsteht, von Bedeutung sein. Die Zugabe von Bordüngern kann zu einem starken Anstieg des pH-Wertes der Spritzbrühe führen. Viele Wirkstoffe werden jedoch bei hohen pH-Werten sehr viel schneller hydrolisiert, d. h. abgebaut. Im Mavrik-Citro-Pack trägt ADAMA-Citronensäure durch die Schaffung eines sauren Milieus dazu bei, dass der Wirkstoff Tau-Fluvalinat seine Wirkung optimal erhalten kann.

ADAMA-Citronensäure erhöht die Löslichkeit der einzelnen Komponenten insbesondere bei Zugabe von borhaltigen Blattdüngern durch die Bildung löslicher Komplexe bzw. optimiert den pH-Wert für eine optimale Wirkungsdauer des Wirkstoffs Tau-Fluvalinat. Es hat selbst keine insektizide Wirkung.

Weitere Informationen finden Sie direkt unter Mavrik.


Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe)
Tau-Fluvalinat: 3A


VON DER ZULASSUNGSBEHÖRDE FESTGESETZTE ANWENDUNGSGEBIETE UND ANWENDUNGSBESTIMMUNGEN

PFLANZEN/OBJEKTE SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG
Raps
Beißende Insekten (ausgenommen: Großer Rapsstängelrüssler, Kohltriebrüssler) sowie Kohlschotenmücke
Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen)
Blattläuse, sowie Blattläuse als Virusvektoren

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW605) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten.
reduzierte Abstände: 50 % 10 m; 75 % 5 m; 90 % 5 m


(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
15 m


(NT101) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.

Anwendung

ACKERBAU

Pflanzen/-erzeugnisse: Raps
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Beißende Insekten (ausgenommen: Großer Rapsstängelrüssler, Kohltriebrüssler) sowie Kohlschotenmücke
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Max. Zahl der
Behandlungen:
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,2 l/ha MAVRIK + 150 g/100 l Spritzbrühe ADAMA-Citronensäure
Bei 200 l/ha Wasser: 0,2 l/ha MAVRIK + 300 g/ha ADAMA-Citronensäure
Wasseraufwandmenge: 200 bis 400 l/ha
Wartezeit: 56 Tage


Pflanzen/-erzeugnisse: Getreide (Gerste, Hafer, Roggen, Triticale, Weizen)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Blattläuse, sowie Blattläuse als Virusvektoren
Anwendungsbereich: Freiland
Anwendungszeitpunkt: Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf im Herbst (Blattläuse als Virusvektoren) bzw. an Roggen, Weizen, Triticale bis zum Ende der Blüte (max. BBCH-Code: 69) und in Hafer, Gerste bis zum Beginn der Blüte (max. BBCH-Code: 61).
Max. Zahl der
Behandlungen:
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 200 bis 400 l/ha
Wartezeit: Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).



Mavrik in Tankmischungen mit Blattdüngern, insbesondere borhaltigen Blattdüngern: Zugabe von 150 g ADAMA-Citronensäure pro 100 l Spritzbrühe, d. h.: 200 ml Mavrik + 300 g ADAMA-Citronensäure bei 200 l Wasser pro ha. Dabei muss die Citronensäure immer als erstes in den mindestens zur Hälfte mit Wasser gefüllten Tank gegeben werden, bevor Mavrik hinzugegeben wird. Danach maximal ein Fungizid zugeben und maximal einen Blattdünger als letzte Komponente.
Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisungen der Mischungspartner. Die für Mavrik empfohlenen Aufwandmengen auch bei Zusatz von ADAMA-Citronensäure nicht unter- oder überschreiten.


GENEHMIGUNGEN NACH § 18 A PFLSCHG(1998) BZW. ERWEITERTE ZULASSUNGEN GEM.ART.51 DER VERORDNUNG (EG) NR. 1107/2009

PFLANZEN/OBJEKTE SCHADORGANISMUS/ZWECKBESTIMMUNG
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)
Blumenkohl
Rapsglanzkäfer
Erdbeere
Thripse
Hinweis für genehmigte Anwendungen
In Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und spezifischen Umweltbedingungen können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Die Pflanzenverträglichkeit sollte daher unter den betriebsspezifischen Bedingungen geprüft werden.

(NW468) Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.


(NW605) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten.
reduzierte Abstände: 50 % 10 m; 75 % 5 m; 90 % 5 m


(NW606) Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.


(NT101) Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 50 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.


OBSTBAU

Pflanzen/-erzeugnisse: Erdbeere
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Thripse
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Früchte beginnen sich sortentypisch auszufärben (BBCH-Code: 85)
Anwendungszeitpunkt: Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf
Max. Zahl der
Behandlungen:
In der Anwendung: 2
In der Kultur bzw. je Jahr: 2
Anwendungstechnik: spritzen und sprühen
Aufwandmenge: 0,2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 1000 l/ha
Wartezeit: 7 Tage

(NW608-1) Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, das Verbot der Anwendung in oder unmittelbar an Gewässern in jedem Fall zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
(NT112) Bei der Anwendung des Mittels muss ein Abstand von mindestens 5 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) eingehalten werden. Die Einhaltung eines Abstandes ist nicht erforderlich, wenn angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder nachweislich auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen angelegt worden sind. Ferner ist die Einhaltung eines Abstandes nicht erforderlich, wenn die Anwendung des Mittels mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten durchgeführt wird oder in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70 a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.



GEMÜSEBAU

Pflanzen/-erzeugnisse: Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitz- und Wirsingkohl)
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Rapsglanzkäfer
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Ab Beginn der Kopfbildung; die zwei jüngsten Blätter entfalten sich nicht mehr (BBCH-Code: ab 41)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der
Behandlungen:
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 7 Tage


Pflanzen/-erzeugnisse: Blumenkohl
Schadorganismus/
Zweckbestimmung:
Rapsglanzkäfer
Anwendungsbereich: Freiland
Stadium der Kultur: Ab 9 und mehr Laubblätter entfaltet (BBCH-Code: ab 19)
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen
Max. Zahl der
Behandlungen:
In der Anwendung: 1
In der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungstechnik: Spritzen
Aufwandmenge: 0,2 l/ha
Wasseraufwandmenge: 400 bis 600 l/ha
Wartezeit: 7 Tage


Mischbarkeit


ADAMA-Citronensäure ist mischbar mit Mavrik. ADAMA-Citronensäure und Mavrik sind auch mischbar mit den im Raps gebräuchlichen Fungiziden sowie mit gängigen Blattdüngern, auch gängigen borhaltigen Blattdüngern (Markenware). Bei Einsatz des Mavrik-Citro-Packs mit dem Blattdünger Nutribor® kann es zu Ausflockungen kommen. In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und genehmigten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.

Anwendungstechnik

ANSETZEN DER SPRITZBRÜHE


Spritztank mindestens zur Hälfte mit Wasser auffüllen (1/2 bis 3/4 voll), danach: Zuerst Citronensäure in den Spritztank geben und das Rührwerk einschalten. Anschließend Mavrik in den Spritztank geben und den Tank bei laufendem Rührwerk weiter mit Wasser auffüllen. Wenn die Möglichkeit besteht, Mavrik über eine Frischwasserschleuse in den Tank zu füllen, ist es vorteilhaft, diese zu nutzen. Eine etwaige Fungizidkomponente als nächstes einfüllen und weiter mit Wasser auffüllen. Blattdünger unbedingt als letzte Komponente zugeben und die restliche Wassermenge auffüllen. Das Rührwerk kontinuierlich laufen lassen, um die Produkte in der Spritzbrühe gleichmäßig zu verteilen. Tankmischungen sollten umgehend bei laufendem Rührwerk ausgebracht werden. In Tankmischung mit Blattdüngern ist unbedingt darauf zu achten, dass Spritzen möglichst bis zur technischen Restmenge geleert werden, bevor die Komponenten einer neuen Mavrik-Citro-Pack Tankmischung zugefügt werden. In diesen Fällen sollte nicht mehr als höchstens 10 % Restmenge im Tank verbleiben, der wieder bis mindestens zur Hälfte mit Wasser aufgefüllt wird, bevor die Komponenten in der genannten Reihenfolge zugegeben werden. Unbedingt Reihenfolge der Komponentenzugabe beachten!


REINIGUNG


Spritzgeräte regelmäßig auf einem Prüfstand testen, auslitern und den Düsenausstoß kontrollieren lassen. Sprühreste vermeiden. Nur so viel Brühe ansetzen, wie gebraucht wird. Spritzgeräte und -behälter nach Gebrauch gründlich reinigen und anschließend mehrmals mit klarem Wasser ausspülen. Evtl. auftretende Reste von Spritzbrühe und aus der Gerätereinigung nie in die Kanalisation oder im Freiland ablassen, sondern, wenn möglich, im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt auf der zuvor behandelten Fläche ausbringen.

Anwenderschutz
(SP001) Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.